Eiskalt, durchgefroren ohne Nass und ohne Schnee, nur die Nacht, bitterkalt.Das trägt die Liebe fort, die Zeit der Winde, sie nehmen, sie leben, einst totgeglaubt, und doch, sie wehen, von dort, von Norden kommen sie.
Zärtlich duftend nach der Kälte, die Luft sie weht, eisig klar, wunderschön,
doch der Tod zieht mit ihnen, man weiß nicht, wie lange es noch geht.
Nie mehr wieder wird's nun hell, die Dunkelheit weilt, sie keucht und wacht,
keine Sonne, keine Strahlen, nur noch Tage an denen niemand lacht.
Nächtelang, so ist die Reise des ewigen Windes, unaufhörlich, ohne Ende.
Es gleicht dem Weinen eines hilflosen Kindes.
Rauhe Zeiten, sie wirken wie die Unendlichkeit.
Grausam laut, schmerzlich still, monoton und widerlich.
Regungslose Einsamkeit, die Verletzlichkeit.
Nebelfaden hängen tief im Morgengrauen, es dämmert, doch hell wird's nie!
Freitag, 25. Dezember 2009
Hell wird's nie ..
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ich lese deinen blog mit vollkommener ergriffenheit, und jedes deiner so wahren worte trifft mich genau ins herz, so denke ich noch bei mir: wäre ich ein stückchen mehr wie du gewesen, vielleicht wäre nun alles anders - nicht so fern - anderweitige erfüllung die ich so ersehnt und doch nie erhalten habe - trauer bohrt sich durch meine seele, einen schritt zurück gibt es nicht mehr, dafür wurde ich schon zu sehr verletzt; habe zu sehr verletzt; ich habe mich verbraucht und uninteressant gemacht. Unnahbarkeit, dass ist es, was ich erstreben hätte sollen.
AntwortenLöschenIch verwirre dich...
Wunderbare Texte
Es freut mich, dass es Menschen gibt, die meine Texte mit einer Art Ergriffenheit lesen.
AntwortenLöschenAlles anders, ja, so wünsche ich es mir auch so oft, doch wenn ich eines weiß, dann dass die Unnahbarkeit nicht erstrebenswert ist, sie schützt dich nicht vor der Verletzung und lenkt dich auch nicht davon weg zu verletzen, es ist nur ein Schein den man damit versprüht, die Kälte die man trägt, nach Außenhin und auch im eigenen Geist, doch dafür ist der Schmerz umso größer wenn er einfriert und nie mehr weicht!
Nein, mich verwirrt es nicht, im Gegenteil!
Es freut mich, über das zu reden, wie andere Menschen den Schmerz, die Verzweiflung oder die Trauer auf eine Verschiedenartigkeit verarbeiten oder beschreiben!
Ich danke für dein Kommentar!
Und ich danke für inspiration.
AntwortenLöschenes ist nicht so, dass ich bereure der Mensch zu sein, der schließlich nun mal bin, dafür habe ich mich schon zu lange geschämt. Es ist nur so, dass ich mich von Zeit zu zeit fühle wie durchsichtiges,kaltes,leeres Glas, -zerbrechlich und filigran und doch so scharf, wenn es schneidet.
Nichts kommt, dass mich wieder füllt und bei jedem kleinsten windstoß habe ich Angst von der Tischkante zu fallen und ganz zu zerbrechen.
Das Leben bietet uns viele Möglichkeiten, doch wie sie nützen. wenn wir nicht dazu bereit sind die augen zu öffnen. sei es aus Angst, oder Starrsinn.
Morgen ist auch noch ein Tag, doch HEUTE leben wir.
Ich habe schon zu lange getrauert und ausgeharrt. Auch unnahbarkeit hat mir bei der selbstsakristeiung nicht geholfen, ganz im gegenteil, was vorbeugen, das doch schon längst hinter mir liegt.
Zeit nach vorne zu sehen?
@ fernweh
AntwortenLöschendie Antwort gibst du dir selbst in dem du sagst "Jeder Tag ist ein neues Leben"...
dazu noch ein Zitat:
"Schlägt dir die Hoffnung fehl,
nie fehle dir das Hoffen!
Ein Tor ist zugetan,
doch tausend sind noch offen" -
ich weiß w o v o n ich rede...
@ Tori, aber was passiert, wenn man die anderen Tore nicht sieht? Wenn man nur kleine Durchgänge findet, aber nie ein richtiges Tor?
AntwortenLöschenOder wenn man durch ein anderes hindurchschreitet und man schon vor dem Nächsten steht?
@fernweh
Bietet uns das Leben wirklich so viele Möglichkeiten? Ist es nicht immer nur der Kampf ums Überleben? Wenn auch nur Emotional. Auch wenn es vielleicht so scheint, als wäre das heutzutage nur noch sekundär, so ist es doch immer gegenwärtig! Das Leben bietet uns nichts, wir müssen dem Leben etwas bieten, wir müssen das Leben zum Vorangehen nützen, wir können gar nicht anders, es geht nicht mehr zurück. Jeder Schmerz, jede Trauer, jede Hoffnung, jede Träne und leider auch jeder schöne Moment ist eine Sekunde näher dem Ende unseres Darsein. Das Leben ist nur ein Weg, die Pfade, die Berge, die Steine die wir in Ufer werfen, all diese Dinge, müssen wir selbst auswählen, nicht das Leben. Doch eines ist gewiss, jede Träne füllt das kalte, durchsichtige Glas, so ist es nicht mehr leer, und jeden Stein den man schleift, rundet Kanten wieder ab, genauso wie ein Sonnenschein die Durchsichtigkeit verhüllt, wir brauchen von Allem etwas.
Es ist gut, wenn man jedem Tag eine neue Bedeutung gibt, lebe HEUTE, aber so denke man auch an morgen und vergisst gestern nicht, auch wenn die Vergangenheit wieder das Gefühl vom Zerbrechen mitsich bringt, es füllt sich, sobald man an die Leere denkt, die man morgen wieder neu füllen kann. Die Vergänglichkeit nährt sich von der Zukunft.
ja, vielleicht ist es die vergänglichkeit jeder emotion und jedes noch so wunderbaren moments, dessen wir uns bewusst sein müssen. Die Zeit rinnt -sie wartet nicht auf uns- und das einzige was wir tun können, ist mit ihr zu gehen. Jeder Windstoß treibt uns voran und jeder Sonnenstrahl trockned die längst vergossenen Tränen. Ich glaube, es ist wichtig stets seinen Horizont zu erweitern und das Gefühl, was einem das Leben gibt nicht aus den Augen zu verlieren.
AntwortenLöschenGlücksein ist nur der Hauch einer sanften Umarmung, wenn sie uns erfasst, dann müssen wir uns auch bewusst sein, wie schnell sie wieder vergeht und dass die uns doch von zeit zu zeit wieder ereilen wird.
Viele Menschen halten mir immer vor, welch komplizierter, melancholischer und zeitweise negativer Mensch ich doch bin. erfüllung durch seine Mitmenschen zu erfahren ist nicht leicht, das weiß ich, dennoch gebe ich mir die größte mühe mich selbst nicht zu verraten und offen ( somit wahrscheinlich auch verletzlich) in die welt hinaus zu gehen.
wir haben nur dieses Leben, diesen Moment und es liegt an uns, daraus etwas so Wunderbares und Komplexes zu machen.
Tori und Melancholia, ich danke euch sehr für eure Worte, sie erscheinen mir als sehr erfüllend und gefühlvoll.
Es geht nicht darum, dass du andere Tore nicht siehst, sondern dass du noch nicht bereit bist die zu sehen. Die Außenwelt ist eine Reflexion der Innenwelt. Für alles ist seine Zeit!
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